Seit 40 Jahren in der SPD

Osterhofener Zeitung 23.12.2011

Ortsverein ehrt treue Mitglieder in der Weihnachtsfeier

Mühlham. Die SPD Osterhofen hat am Sonntagabend ihre besinnliche Weihnachtsfeier im Mühlhamer Keller gehalten. Bei der sehr gut besuchten Feier blickten die Sozialdemokraten auf ein erfolgreiches Jahr zurück und stimmten sich auf 2012 ein. Für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Annemarie Stolte, Astrid Löffler (jeweils 10 Jahre), Martin Schwarzhuber (25 Jahre) sowie für 40 Jahre Bruni Irber und Inge Merklein. SPD-Vorsitzender Thomas Etschmann freute sich über den Verlauf der sieben Landtagswahlen des „Superwahljahres 2011“, der Landratswahl in Regen und das positive Echo des Bundesparteitages. Die Reden von Altkanzler Helmut Schmidt und Parteivorsitzendem Sigmar Gabriel seien gut angekommen. Etschmann warnte angesichts der „wirtschaftlich schwierigen Zeit“ vor zu großer Euphorie. Die Auswirkungen der Eurokrise seien erst in den nächsten Monaten und Jahren zu spüren. Schon jetzt sei aber der lauter werdende Ruf der Menschen „nach einem starken Staat, nach Sicherheit und Gerechtigkeit“ zu vernehmen. Allen Mitgliedern im Ortsverein dankte er für ihre engagierte Mitarbeit. Den musikalischen Teil gestalteten Hanna Müller, Sophia Rauch, Johannes Irber und Judith Rauch unter Anleitung von Marie-Luise Irber. Den literarischen Teil übernahmen Thomas Etschmann, der ein Adventsgedicht vorlas, und Karl-Heinz Hierzegger mit der selbstverfassten Geschichte „Das neue Weihnachtskripperl.“ Bei der Versteigerung fungierte Robert Kröll gekonnt als Auktionator. −mik


Effiziente Energienutzung

Osterhofener Zeitung

Informationsfahrt der SPD-Fraktion in die Oberpfalz

Osterhofen. Umstellung auf erneuerbare Energien − dies war das Leitthema der Informationsfahrt der SPD-Stadtratsfraktion, der sich auch ehemalige Stadträte anschlossen. Fraktionskollege Franz-Xaver Lechner (ödp) hatte dafür die Ortschaft Heitzenhofen bei Kallmünz in der Oberpfalz ausgewählt, die sich autark versorgt. Energiequelle ist die Naab, die in einem umgebauten ehemaligen Hammerwerk drei Turbinen betreibt. 95 Prozent des erzeugten elektrischen Stroms werden in das Netz der E.ON eingespeist, die anfallende Abwärme versorgt die gesamte Ortschaft, unter anderem auch ein Hotel, das Schloss und die Schlosswirtschaft. Der private Unternehmer erläuterte der Fraktion ausführlich die technischen Einrichtungen, die Vorteile einer autarken Energieversorgung und auch die enormen bürokratischen Hürden. Fraktionssprecher Karl-Heinz Hierzegger nahm die Ausführungen zum Anlass, Möglichkeiten eines effizienten Energieeinsatzes in der Stadtgemeinde Osterhofen zu erläutern. Kallmünz, einstige Künstlerkolonie der Mitglieder des „Blauen Reiter“, und Amberg, einstige Hauptstadt der „Oberen Pfalz“, waren die kulturellen Höhepunkte. Bei einer sehr informativen Stadtführung erfuhren die Teilnehmer, dass Amberg einst die Hauptstadt der Oberen Pfalz und Residenzstadt des „Winterkönigs“ war. Viele historische Gebäude, unter anderem alte und neue Residenz, erinnern noch daran. Erst 1628 kam die Oberpfalz als Entschädigung für den bayerischen Kurfürsten Maximilian an Bayern. Damit hatte Bayern ein äußerst wertvolles und erzreiches Gebiet gewonnen. Heute fühlen sich die Oberpfälzer den altbaierischen Stämmen zugehörig − für diese sicher ein Gewinn. –


Neues Konzept: Gemeinschaftsschule

Osterhofener Zeitung 11.10.2011 

MdL Reinhold Perlak referierte beim SPD-Ortsverein 

 

Osterhofen. „Seit Jahren wird das Schulsystem immer schlechter. Auch ein neuer Name, statt Hauptschule jetzt Mittelschule, ändert daran nichts“: So eröffnete Vorsitzender Thomas Etschmann am Freitag die Mitgliederversammlung desSPD Ortsvereins Osterhofen im Gasthaus Frühlingsstüberl. Bei der Informationsveranstaltung referierte Landtagsabgeordneten Reinhold Perlak zu dem Thema „Gemeinschaftsschule–Die bessere Antwort für Bayern“. Er erläuterte den interessierten Anwesenden das von Martin Güll entwickelte Konzept und betonte dabei, dass in einer Gemeinschaftsschule, in der die Schülerinnen und Schüler bis zur 10. Klasse gemeinsam Unterricht erhalten, die unterschiedlichen Lernstärken individueller gefördert werden können. „Für den Erfolg einer Schule ist die Qualität des Lernens entscheidend“, so Perlak in seinem Referat. „In einer Gemeinschaftsschule wird eine individuelle und gute Schulausbildung garantiert.“ In der sich an den Vortrag anschließenden sehr engagierten Diskussion waren sich die anwesenden SPD-Mitglieder einig darüber dass das derzeitige Schulsystem geändert gehört. Zu große Klassen und die frühe Selektion nach der 4. Klasse sind nicht nur eine Belastung für die Kinder. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass eine Einführung einer Gemeinschaftsschule mit einigen Mehrkosten verbunden sein dürfte. Einige befürchteten, dass eventuell das Schulniveau sinken könnte. Dem widersprach Perlak: Das Gegenteil wäre der Fall. Zum Schluss der Veranstaltung bedankte sich Landtagsabgeordneter Perlak für die ehrliche und vor allem auch kritische Diskussion. Nur so könne aus dem derzeitigen „Entwurf“ einer Gemeinschaftsschule ein tragbares und zukunftssicheres Konzept erstellt werden, damit in Zukunft jeder das Beste aus sich machen kann und kein Talent verschwendet wird. „Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass Bayern auf einen enormen Fachkräftemangel hinsteuert. Dass bedeutet: Es muss jetzt gehandelt werden!“, so Perlak. − oz


Donau soll Weltkulturerbe werden

Osterhofener Zeitung 21.09.2011

Dieter Scherf referiert beim SPD-Ortsverein über ein schönes und wertvolles Stück Heimat

Osterhofen. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Osterhofen berichtete Dieter Scherf, Mitglied des BN-Landesvorstands, vergangenen Donnerstag über die Untersuchungen zum Donauausbau. Im Mühlhamer Keller informierte er über das Verfahren, die niederbayerische Donau zwischen Straubing und Vilshofen in die Liste des UNESCO-Weltkultur- und Naturerbes eintragen zu lassen. Zu Beginn der Veranstaltung zeigte sich SPD-Ortsvorsitzender Thomas Etschmann erfreut über die große Teilnehmerzahl und begrüßte besonders die stellvertretende Kreisvorsitzende Inge Slowik, den Juso-Unterbezirksvorsitzenden Manuel Dull, sowie die Ortsvorsitzenden der Ortsvereine Moos und Gergweis. Der Referent zeigte in einem kurzen Überblick die bisherigen Verfahren zum Donauausbau und stellte erste Ergebnisse einer EU-Studie vor. Anhand einzigartiger Naturaufnahmen verdeutliche Dieter Scherf, dass Flora und Fauna an Isarmündung und frei fließender Donau laut der Studie „hochwertvoll“ und damit absolut schützenswert sind. Mit seinem Vortrag will Scherf die Initiative der Arbeitsgemein-schaft „Der Bayerische Heimattag“ unterstützen, der den Vorschlag eingereicht hat, die Natur-und Kulturlandschaft der niederbayerischen Donau in die Tentativliste zum UNESCO-Welterbe als Natur- und Kulturerbe aufzunehmen. In der anschließenden, regen Diskussion sicherten die Ortsvorsitzenden ihre Unterstützung zu. Für die SPD-Stadtratsfraktion Osterhofen erklärte Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Hierzegger, zur nächsten Stadtratssitzung einen diesbezüglichen Antrag einzureichen. Abschließend bedankte sich Ortsvorsitzender Thomas Etschmann beim Referenten und äußerte seine Hoffnung, dass die kommenden Landtags- und Bundestagswahlen Ergebnisse bringen werden, die helfen, dieses schöne Stück Heimat der Nachwelt zu erhalten. – oz


Genossen genießen Kultur und Natur der Wachau

Osterhofener Zeitung 16.09.2011   

Jahresausflug des SPD-Ortsvereins    

Besichtigung des Stiftsklosters Melk und des Weinmuseums   

   

Osterhofen. Der traditionelle Jahresausflug hat die Mitglieder des SPD-Ortsverbands Osterhofen heuer in die Wachau geführt. Unter dem Motto „Kultur, Natur, Geselligkeit“ fuhren die Genossen bei herrlichem Spätsommerwetter in das 260 Kilometer entfernte Städtchen Spitz . Höhepunkte der Reise waren die Besuche im nahe gelegenen Loisium, einem multimedial gestalteten Weinmuseum, und im Stiftkloster Melk. Petrus, der im alten Volksglauben auch für das Wetter verantwortlich gemacht wird, meinte es fast zu gut mit der Reisegruppe aus Osterhofen, zu der auch 2. Bürgermeister Thomas Etschmann, der Künzinger Bürgermeister Bernhard Feuerecker, die ehemalige Bundestagsabgeordnete Bruni Irber sowie mit Georg „Schoos“ Weiß und Ludwig Kandler zwei echte SPD-Urgesteine gehörten. Bei hochsommerlichen 30 Grad Celsius machten sie Ausflüge durch Weingärten, zu Sehenswürdigkeiten und in nahe gelegene Buschenschänken. Reiseleiter Jakob „Jack“ Irber hatte ein Programm zusammengestellt, das zu vielen sehenswerten Orten führte, und kommentierte die Eindrücke während der Busfahrten. Die Wachau ist mit rund 40 Kilometer Länge entlang der Donau das kleinste Weinanbaugebiet Österreichs und galt noch bis in die 1980-er Jahre als Armenhaus Österreichs. Durch ein geschicktes Marketing gelang es den Verantwortlichen, die Winzer vom Ungemach des Anbaus von Massenwein zu befreien. Durch strenge Selbstverpflichtung keltern sie mittlerweile einen ausgezeichneten Qualitätswein verschiedener Stufen, der aber auch seinen Preis hat. So kann man in einem Restaurant schon mal sieben Euro für ein Viertel Veltliner bezahlen. Beim Besuch des Loisiums erfuhren die Osterhofener, dass der Wein-Geist nicht nur in Öchslegraden und Alkoholprozenten gemessen wird. Auf dem sehr vielfältigen Rundweg wurde sie an uralten Weinfässern und Kunstwerken vorbei geführt, die den Wein mit seiner Philosophie und Spiritualität zum Inhalt hat. Beim Anbau des Weins von der ersten Blüte bis zum Aufzug in Flaschen sind so viele Dinge und Arbeitsschritte notwendig. Auch der kundige Weinbauer kann vieles falsch machen und manchmal macht ihm einfach Petrus einen Strich durch die Weinrechnung. Allein das Benediktinerkloster Stift Melk ist eine eigene Reise wert. Das heutige Barockgebäude über der Donau und am Eingang zur Wachau war anfangs ein Machtzentrum der Babenberger, einem österreichischen Adelsgeschlecht, und wurde 1089 von einer Gruppe Benediktinermönche besiedelt. Seit damals gilt der Leitspruch „Ora et labora“ – bete und arbeite -, der in jüngerer Zeit um den Begriff „et lege“ – und lies (in der Bibel) – erweitert wurde. Heute ist dem Kloster ein Stiftsgymnasium mit 900 Schülern angegliedert, wo drei der 30 Mönche unterrichten. Die restlichen Patres betreuen 23 Pfarreien in der weiteren Umgebung von Melk. Eine Visite im Klostermuseum machte mit der farbigen Geschichte dieses heiligen Ortes vertraut. Die Organisatoren stellen hier prachtvolle Festgewänder und kostbare Handschriften aus. Allein die Stiftsbibliothek beherbergt 1800 Handschriften und insgesamt rund 100 000 Bände. Eine halbe Million Besucher kommen jährlich auf den Klosterfelsen, was für den Privatbesitz die Haupteinnahmequelle bedeutet. Auf dem Rückweg besuchten die Osterhofener Maria Taferl, neben Mariazell der bedeutendste Wallfahrtsort Österreichs. Die Pfarr- und Wallfahrtskiche Maria Taferl, eine so genannte Basilica minor, wurde rund um einen Bildstock der Jungfrau Maria gebaut. Vom weitläufigen Kirchenvorplatz hatten die Besucher einen offenen Blick zur 200 Meter tiefer gelegenen Donau und bis weit zu den Alpengipfeln. – je


Donauausbau bleibt zentrales Thema

Osterhofener Zeitung 30.05.2011

Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsverbandes

Vorstandschaft fast komplett im Amt bestätigt

Osterhofen. Die SPD Osterhofen setzt auf ihre bewährte Führung: Am Freitagabend bestätigten die Mitglieder des Ortsverbands Vorsitzenden Thomas Etschmann ebenso wie die restliche Vorstandschaft im Amt. In den bevorstehenden Jahren will man sich auf die Kommunalwahlen 2014 vorbereiten. Mit 300 Euro unterstützt die Partei die Renovierung der Altenmarkter Frauenkapelle. Im Frühlingsstüberl gaben am Freitagabend 16 stimmberechtigte Mitglieder im Rahmen der Jahreshauptversammlung ihr Votum ab. Dabei entfielen auf Etschmann als und dessen Stellvertreter Robert Kröll jeweils 16 Stimmen, auch Kassier Hans Irber wurde ohne Gegenstimme wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurde Insa Pfeiffer-Ruhland, die vor einem Jahr das Amt der Schriftführerin von Sabine Feuerecker übernommen hatte. Per Akklamation wurde Organisationsleiter Jakob Irber wiedergewählt. Die Kasse wird zukünftig von den Revisoren Karl Wagner und Klaus Kappelmeier geprüft. Eine Änderung gab es bei den Beisitzern: Mathias Ferenz trat aus zeitlichen Gründen nicht mehr an, dafür wurde Wolfgang Wüchner neu gewählt. Angelika Foschum, Bruni Irber, Karl Schandl, Alois Schöfberger, Jochen Seidl und Reinfried Taubenberger wurden als Beisitzer im Amt bestätigt.

Zu teuer: Keine Kultur im „Scharrer-Stadl“

Thomas Etschmann bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. In seinem Tätigkeitsbericht hatte er bereits vor den Wahlen auf die Aktivitäten im Ortsverein zurückgeblickt: Im abgelaufenen Jahr standen mehrere Mitgliederversammlungen mit verschiedenen Referenten zu unterschiedlichen Themen auf dem Programm. Daneben kamen die Genossen zu einer Weihnachtsfeier und zu einem Schafkopfturnier zusammen. Heuer im April war der „Scharrer- Stadl” besichtigt worden: Dabei machte sich die SPD selbst vor Ort ein Bild von der Qualität der Bausubstanz und stellte fest, dass der Kostenaufwand zur Errichtung einer Kulturstätte am Lohplatz zu hoch ist. Bereits zuvor waren entsprechende Pläne vom Kulturausschuss des Stadtrats auf Eis gelegt worden. Etschmann erklärte, dass sich aufgrund der zentralen Lage eine Wohnbebauung anbiete. Räumlichkeiten für Empfänge, kleinere Ausstellungen und Konzerte könne man stattdessen im Heimatmuseum schaffen. Das Museum sei in der momentanen Form ohnehin nicht mehr zeitgemäß. Der Vorsitzende regte an, ein neues Konzept für das Heimatmuseum zu erarbeiten. Etschmann bedankte sich bei der Vorstandschaft des Ortsvereins: Bei seinem Stellvertreter Robert Kröll bedankte er sich vor allem für Pflege und Aktualisierung der Homepage. Erfreut zeigte er sich, dass Bruni Irber trotz einer Reha zur Jahreshauptversammlung gekommen war. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete äußerte sich begeistert, dass der Donauausbau nach wie vor zentrales Thema der SPD-Politik in der Region ist. Im Hinblick auf den Ausbau der Donau bemängelte Etschmann, dass im Gegensatz zur Atompolitik bei vielen Politikern derCSU kein Umdenken zu erkennen sei. Der Vorsitzende erklärte, dass sich die SPD zusammen mit Kommunen sowie Heimat- und Umweltverbänden dafür einsetze, die Natur- und Kulturlandschaft der niederbayerischen Donau in die Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe aufzunehmen, ein entsprechender Antrag im Stadtrat sei gestellt worden.

Schwarze Politiker in grünem Gewande

Daneben nahm die Atompolitik der Bundesregierung viel Raum in Etschmanns Ausführungen ein: Der Vorsitzende des SPD-Ortsverbands kritisierte, dass sich der politische Gegner mittlerweile die Argumente der Anti-Atombewegung aneigne: Es sei nicht glaubhaft, „am Nachmittag zu widerrufen, was man am Vormittag beschlossen hat.” Es zeuge von Hilflosigkeit, dass die CSU in der Atompolitik von der SPD „abkupfere”. Karl-Heinz Hierzegger, SPD Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, freute sich in seinem Bericht über hohe Steuereinnahmen im zurückliegenden Jahr. Dennoch könnten noch nicht alle geplanten Bau- und Umbaumaßnahmen sofort in Angriff genommen werden, stellte er fest. Teilweise gelte es, zu warten, bis entsprechende Förderprogramme in Anspruch genommen werden könnten. Daher sei auch der Grundschulbau verschoben worden. Die Arbeit im Stadtrat verlaufe im Großen und Ganzen recht harmonisch, stellte Hierzegger abschließend fest. Hans Irber erläuterte die finanzielle Lage der Orts-SPD. Dabei konnte der Kassier vermelden, dass im zurückliegenden Jahr gut gewirtschaftet worden war und eine positive Entwicklung beim Kassenbestand zu verzeichnen sei. Irber verkündete, dass eine Spende in Höhe von 300 Euro aus der SPD-Kasse an den Förderverein zur Renovierung der Altenmarkter Frauenkapelle gehe. Die Revisoren Jakob Irber und Klaus Kappelmeier bescheinigten dem Kassier die ordnungsgemäße Führung des Kassenbuchs. Abschließend kündete Etschmann an, sich in den bevorstehenden Jahren auf die Kommunalwahlen 2014 vorzubereiten. Ziel des Ortsverbands sei es, wieder mit “einer starken und jung besetzten Truppe anzutreten”. 2014 wolle man wieder ein gutes Ergebnis erreichen – bei den Kommunalwahlen 2009 war es der SPD gelungen, einen weiteren Stadtrat zu stellen. Beim Totengedenken erinnerten sich die Teilnehmer der Versammlung an Hans Haselsberger, der im April gestorben war und fast 40 Jahre lang Mitglied im Ortsverband gewesen ist.


Kultur im „Scharrer-Stadl“ scheitert an der Bausubstanz

Osterhofener Zeitung 27.04.2011

SPD-Ortsverein lehnt Sanierung wegen hoher Kosten ab

Osterhofen. Nachdem die Vorplanung für eine neue Nutzung des „Scharrer-Stadls“ am Lohplatz als „Kulturstadl“ vom Kulturausschuss aufgrund zu hoher Kosten auf Eis gelegt worden ist, hat sich der SPD-Ortsverein nun selbst ein Bild von der Situation gemacht. Das Gebäude und der dazugehörige Garten befinden sich im Besitz der Stadt Osterhofen und dienen momentan als Lagerraum. Nach eingehender Besichtigung kamen auch die Genossen zu der Auffassung, dass der Kostenaufwand für die Einrichtung einer Kulturstätte zu hoch sei und die vorhandene Bausubstanz nicht die Qualität für ein solches Vorhaben aufweist. Vielmehr, so der SPDVorstand, würde sich die überaus zentrale, aber auch ruhige Lage ideal für eine Wohnbebauung anbieten. − oz

 

 


Mitgliederversammlung März 2011

Zur Mitgliederversammlung hatte der SPD Ortsverein Osterhofen am vergangenen Freitag den Geschäftführer der OHO-Stadtmarketing e.V., Herrn Josef Guggemos, eingeladen, um über seine Arbeit für die Stadt Osterhofen zu referieren. Herr Guggemos bedankte sich für die Möglichkeit, den Mitgliedern des SPD-Orts-vereins einen Überblick über die durchgeführten, sowie geplanten Aktionen zu geben und erläuterte dies anhand einiger Beispiele. Darüber hinaus ging er in seinen Ausführungen auch auf die derzeitige Situation in Osterhofen ein und beschrieb ausführlich, wie sich die Situation in Osterhofen derzeit darstellt und welche Perspektiven es für Osterhofen gibt, insbesondere die prekäre Situation leerstehender Geschäftsräume betreffend. ,, Er könne für Osterhofen Ideen und Anregungen bringen, doch ohne die Hilfe und den Einsatz der Osterhofener Bürgerinnen und Bürger seien die besten Ideen nur Makulatur. Leer stünden in Osterhofen nur die Objekte, die erhebliche bauliche Mängel aufwiesen, so dass sich jeder Geschäftsmann bzw. ?frau gegen eine Investition aussprechen würde?, so Guggemos. Bei der Leerstandsbörse sei er im Wesentlichen von der Mitarbeit der Eigentümer abhängig. Ferner erklärte er den Anwesenden, dass er mit einigen Interessenten in Verhand-lung stehe. Eine nachhaltige Entwicklung lasse sich jedoch nicht in eineinhalb Jahren verwirklichen, sondern müsste längerfristig angelegt werden. In der anschließenden, sehr lebhaften Diskussion kamen die Mitglieder des SPD Ortsvereins Osterhofen zu dem Schluss, dass es sich lohnt, weiter in die öffentlich-keitswirksame Arbeit der Stadt Osterhofen zu investieren, damit auch junge Leute in der Stadt eine Zukunft sehen. Zum Schluss der Veranstaltung bedankte sich der Ortsvereinsvorsitzende, Thomas Etschmann, bei Herrn Guggemos für die interessanten Ausführungen mit einer Flasche Wein.

 


Preisschafkopfturnier 2011

Am Freitag, den 11. März 2011 fand im Gasthaus „Frühlingsstüberl“ das alljährliche Preisschafkopfturnier des SPD-Ortsvereins statt. Der Organisator, SPD – Ortsvorsitzender Thomas Etschmann, freute sich über den erneut sehr guten Besuch und begrüßte unter den 52 Schafkopfspielern auch die Stadträte Georg Weigl und Franz Kallinger recht herzlich. Vor Spielbeginn wies der Spielleiter noch kurz auf einige wichtige Regeln hin und wünschte den Teilnehmern ein „gutes Blatt“. Gespielt wurde in zwei Runden zu je 30 Spielen, wobei die Spieler für jede Runde neu ausgelost wurden. Nach gut zwei Stunden, teils heiß umkämpfter Spiele, standen die Gewinner fest. Den 1. Preis, eine 4-tägige Berlinfahrt, gestiftet von MdB Florian Pronold, gewann Klaus Klingerbeck. Den 2. Platz belegte Franz Kallinger, gefolgt von Herbert Albert und Josef Schmidwenzel, die jeweils eine von MdL Reinhold Perlak gestiftete Fahrt in den Bayerischen Landtag gewannen. Etschmann bedankte sich zum Abschluss nochmals herzlich bei allen Spielern und lud zum geselligen Weiterspielen ein, was viele auch taten.


Generalsanierung der GS Altenmarkt

In der Stadtratssitzung am 17. Februar 2011 wurde durch das Planungsteam LKS (Lauerer/Krenn/Seidl) ein Entwurf für die General-sanierung der GS Altenmarkt vorgestellt. Der Stadtrat stimmte an-schließend diesem Entwurf einstimmig zu und machte somit den Weg für die weiteren Planungen. Auch die SPD-Stadtratfraktion sprach sich geschlossen für den Planungsvorschlag aus. Die Gründe lassen sich wie folgt kurz darstellen: Mit Umwandlung der ehemaligen Volksschule Altenmarkt in eine reine Grundschule Osterhofen-Altenmarkt mit den Jahrgangsstufen 1- 4 vor einigen Jahren änderte sich auch der Nutzungsschwerpunkt. Sämtliche Räumlichkeiten (z.B. Toiletten, Fachräume, etc.) entsprechen nicht den für Grundschüler geforderten Standards. Außerdem ist seit längerem die Einrichtung einer Ganztagsschule geplant. Solche gravierenden Nutzungsänderungen haben folglich größere bauliche Änderungen zur Folge. Ein weiterer Grund für die Generalsanierung ist der derzeitige bauliche Zustand des Schulkomplexes. Am 1965 erbauten Schulgebäude lassen sich trotz ständiger Instandhaltungsmaßnahmen erhebliche Ge- und Verbrauchsspuren feststellen. Hier lässt sich gleichzeitig der nächste gewichtige Grund für die Sanierungsmaßnahme anführen: Maßnahmen zur Energieeinsparung waren zur Zeit der Erbauung der Schule noch kein Thema. Aufgrund der Verknappung fossiler Brennstoffe und eines gesteigerten ökologischen Bewusstseins in der Bevölkerung lassen sich Modernisierungen nicht mehr vermeiden. Auch die derzeit geltende Energieeinsparverordnung (EnEV2009) erfordert ein baldiges Handeln, um die Energiebilanz des Gebäudes nachhaltig zu verbessern. Nicht zuletzt gilt es Verbesserungen in den Bereichen Baulicher Brand-schutz und Barrierefreiheit herbeizuführen. Die SPD-Fraktion spricht sich geschlossen für eine Sanierung des bestehenden Schulhauses aus, da ein Neubau

1. aus Kostengründen (Mehrkosten von ca. 1,75 Mio Euro) nicht in Frage kommt.

2. bei einem Neubau keine Räume mehr in ihrer bestehenden Größe gefördert werden. Beispielsweise sind bei einem Neubau Klassen-zimmer bis zu einer Größe von 58m² förderfähig, wohingegen die bestehenden Klassenräume ein durchschnittliche Größe von ca. 75m² aufweisen.