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Erneuerbare Energien im Trend

SPD-Stadtratsfraktion in der Vorreiterrolle

Laut einer Forsa – Umfrage unterstützen 97% der Deutschen den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien. Gehäufte Anträge auf Ausweisung großflächiger Solarparks führten im Stadtrat zur Diskussion um eine Begrenzung für Freiflächenphotovoltaikparks im Stadt-gebiet.
Bereits in der vorherigen Legislaturperiode brachte die damalige SPD-Stadtratsfraktion die Idee eines Bürgersolarparks ins Gespräch. Damit wollte man einerseits den Bürgern die Möglichkeit einer finanziell attraktiven und ökologisch sinnvollen Beteiligung bieten, andererseits durch ein vorher festgelegtes Gebiet im Flächennutzungsplan Diskussionen über zukünftige Standorte vermeiden.
Rechtliche Vorgaben (z.B. Ortsanbindung) verhinderten die Umsetzung dieser Idee. Fallende Modulpreise und (noch) attraktive Einspeisevergütungen führten im Laufe des Jahres zu einer Häufung von Anträgen zur Ausweisung großflächiger Sondergebietsflächen.
In der Stadtratssitzung vom 25. Juni 2009 wurde schließlich beschlossen, den Prozentsatz der regenerativen Energieerzeugung im Stadtgebiet auf 120% zu begrenzen.
Im Laufe einer lebhaften Diskussion erklärte SPD – Fraktionsvorsitzender StR Karl-Heinz Hierzegger die grundsätzlich positive Einstellung seiner Fraktion zur Photovoltaik.
Durch die Förderung dieser Energieform ist Landwirten der Wechsel zum Energiewirt möglich. Wer den Ausstieg aus der Kernenergie fordert, muss auch Alternativen aufzeigen.
Photovoltaik stellt eine Hochtechnologieindustrie in Deutschland, sichert Arbeitsplätze in Forschung und Produktion. Solarparkflächen sind nicht versiegelt und können durch entsprechende Eingrünung auch neue Lebensräume schaffen.

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