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Pressemitteilung

Stellungnahme des SPD-Ortsverbandes Osterhofen zum sog.

„Zukunftsgutachten“ der Bayerischen Staatsregierung

Das Gutachten beschreibt in einer seiner Alternativen ein Szenario, das für die ländlichen Räume Ostbayerns und der Oberpfalz nicht hinnehmbar ist. Wir wollen nicht, dass die östlichen und nördlichen Regionen Bayerns profillose Zulieferer für bayerische Großstädte werden.

Wir wollen nicht, dass diese Gebiete als Reservate für Bodenständigkeit und Nostalgie ausgewiesen werden.

Wir wollen nicht, dass sie ihr wirtschaftliches, traditionelles und kulturelles Eigenleben verlieren.

Vielmehr wollen wir, dass die ländlichen Teile Bayerns ihre eigenen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Traditionen behalten und weiter entwickeln.

Wir kritisieren das Gutachten, weil es schon jetzt einen verheerend-en Imageschaden verursacht, indem es Jugendlichen signalisiert, dass sie in ihrer keine Zukunft haben werden und indem es der Wirtschaft eine andere geografische Orientierung empfiehlt.

Das ist – wie die vielen Leserbriefe zu diesem Thema zeigen – ein provokativer Akt.

Wir kritisieren die Zusammensetzung des Gremiums, einberufen und ausgewählt von Ministerpräsident Horst Seehofer, weil es in keiner Weise dem Gebot der Ausgewogenheit entspricht, indem es die Vertreter kultureller und wissenschaftlicher Repräsentanten unserer Region ausschließt.

Inzwischen haben sich in Ostbayern vielfältige Initiativen gebildet mit dem Ziel, die eigenständige Entwicklung der Region voran zu treiben.

Die SPD ist zur Mitarbeit bereit.

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