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SPD bestätigt Vorstandschaft im Amt

31.07.2019 Osterhofener Zeitung PNP

Kritische Bilanz zur Welt-Situation – Gute Zusammenarbeit im Stadtrat

Gergweis. Zur Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins hat Vorsitzender Matthias Meier am Donnerstag die Mitglieder im Hötzl-Biergarten begrüßt. Bei schönstem Wetter wurden die Neuwahlen der Vorstandschaft durchgeführt, die ohne große Überraschung das bisherige Team im Amt bestätigten: Matthias Meier ist und bleibt 1. Vorsitzender, Tobias Etschmann sein Stellvertreter, Hans-Peter Altmann Kassier und Carmen Moser Schriftführerin. Nach dem Kassenbericht folgte der Bericht aus dem Stadtrat, den wie immer Karlheinz Hierzegger vortrug. Dieses Mal begann er allerdings mit einer allgemeinen Übersicht über die durchaus beängstigenden Zustände in der aktuellen Weltpolitik: „Obwohl wir uns seit 70 Jahren in einer Friedensphase befinden, zeichnen sich Tendenzen der Aufspaltung der einzelnen Länder ab, die sich vornehmen, wieder zuerst auf sich selbst zu schauen.“ Dadurch werde die Völkerverständigung zunehmend schwieriger. Kriegsschauplätzen und der geleisteten Aufbauhilfe in Krisengebieten stünden die deutschen Waffenexporte entgegen, die die SPD ablehne. Die Flüchtlingsproblematik werde sich durch den Klima wandel künftig noch verstärken, so dass Experten bald von einer Milliarde Menschen ausgehen, erläuterte der Stadtrat. Die Personalpolitik nach der Europawahl sei nicht nachvollziehbar und werde bei der nächsten Wahl durch die vielen Wahlverweigerer den radikalen Parteien in die Hände spielen. Dadurch gehe das große Ganze verloren und eine Gefahr der Aufsplitterung drohe. Die SPD sinkt laut Umfragen auf den Tiefpunkt von sieben Prozent, sinnvolle Vorschläge würden zerredet, kritisierte Hierzegger. Im Gegensatz dazu gestalte sich die Arbeit der SPD im Stadtrat sehr positiv, hob er hervor. Hier werde sehr gut zusammengearbeitet und alle eingereichten Anträge der Fraktion kamen zur Abstimmung. „Die Sozialdemokraten gestalten auf kommunaler Ebene die Geschicke der Stadt maßgeblich mit und nehmen die Anliegen der Bürger sehr ernst“, stellte Stadtrat Hierzegger fest. Dies zeigten der Antrag auf eine Kinderkrippe im Vilstal oder ein Plan für Klinikpatienten, auf dem behindertengerechte Wege im Stadtgebiet eingezeichnet sind und vieles mehr. Ziel sei es, darin sind sich die Genossen einig, in Zukunft eine sozialverträgliche Politik gegen den Klimawandel zu betreiben. Ebenso werde die anstehende Kommunalwahl ihre Schatten voraus. − oz

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