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Bericht PNP Osterhofener Zeitung 29.10.2019

 

SPD Ortsvereine Osterhofen und Gergweis stellen Bürgermeisterkandidat auf

Osterhofen. „Ich habe Lust wie eh und je auf dieses Amt“, sagt Thomas Etschmann lächelnd. Er strahlt Gewissheit und Zuversicht aus. Gerade haben ihn 26 Mitglieder der SPD-Ortsvereine Gergweis und Osterhofen einstimmig als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. „Dich kennt man!“, sagte Bernhard Taubenberger, ein enger Weggefährte Etschmanns seit Kindheitstagen, bei der Nominierungsversammlung am Sonntag in den Arcobräu-Stuben. Schmunzelnd erzählte Taubenberger, für ihn sei Etschmanns Schwiegervater Josef Geßl immer der Inbegriff des CSU-Wählers gewesen. Und dann habe der ehemals „schwarze Abt beim Starkbierfest in Gergweis die SPD-Fahne geschwenkt!“, so Taubenberger weiter. Seit zwölf Jahren ist Etschmann 2. Bürgermeister. Bei der Bürgermeisterwahl 2014 holte er als Herausforderer von Amtsinhaberin Liane Sedlmeier über 40 Prozent der Stimmen. „Dich muss man dem Wähler nicht schmackhaft machen!“, stellte Taubenberger fest. Nun sei es an der Zeit für Etschmann, eine Position aufzurücken. Taubenberger betonte Etschmanns tiefe Verwurzelung in seiner Heimatstadt. Er sei der Richtige, um „Osterhofen für uns und die nachfolgenden Generationen lebens- und liebenswert zu erhalten“. Der Sportler Etschmann nahm diesen Ball gerne auf: „Fit for Future“, überschrieb er sein Wahlprogramm. Als 1. Bürgermeister will er Räume und Plätze für die Jugend schaffen. Als Ort kann er sich das Klosterareal vorstellen. Mit einem schlüssigen Konzept will er Eigentümer Max Jahrstorfer überzeugen. Den ÖPNV in der Stadt will Etschmann mit einem Rufbus attraktiver machen und so die Mobilität für Senioren und Berufstätige im ländlichen Raum verbessern. Denkbar sind auch eine Mitfahrbank am Stadtplatz und ein Jugendtaxi. Die Dörfer sollen als Lebensraum gestärkt und erhalten werden. Das Radwegenetz will Etschmann weiter ausbauen und auch die Idee einer Verbindung nach Wisselsing wieder aufgreifen. Etschmann bettete sein Wahlprogramm in die Arbeit der SPD im Stadtrat ein. So sei der Stadtpark auf eine Idee des sozialdemokratischen Stadtrates Franz Koller zurückgegangen. Etschmann sieht nun die Zeit gekommen, den Stadtpark links vom Leuchtenbergweg zu erweitern. Beim Themenfeld Wohnen und Bauen legte Etschmann einen Schwerpunkt auf bezahlbaren Wohnraum für Senioren und regte ein Mehrgenerationenhaus mit Tagespflege und mehreren altersgerechten Wohnungen an. Das Tätigkeitsfeld der Stadtgrund GmbH solle auf den Kauf und das Sanieren von leer stehenden Gebäuden erweitert werden. Es müsse zudem ausreichend Bauland in den Dörfern ausgewiesen werden. Handlungsbedarf sieht Etschmann in der Lohgasse, deren mittlerer Bereich neu gestaltet werden könne. Der SPD-Bürgermeisterkandidat möchte „Obstgärten statt Steinwüsten“: Jeder Käufer eines städtischen Baugrundstücks soll einen Obstbaum erhalten. Osterhofen solle dem Beispiel Hengersbergs und Vilshofens folgen und sich um die Auszeichnung „Fair-Trade-Stadt“ bewerben. Etschmann kündigte eine „soziale und bürgernahe Politik“ an. „Wir kümmern uns um die Leute“, sagte Thomas Etschmann. Das zeichne die SPD vor Ort aus. Als Bürgermeister will er „Osterhofen zukunftsfest machen.“ Es war diese Zuversicht, die Willy Brandt verströmte, als er vor 50 Jahren als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland vereidigt wurde: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ −  mik

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